Bericht der AG-Dokumentation

Die AG hat 5 dicke Ordner bearbeitet und daraus 17 schmale Hefter erstellt.

Für jedes der bisher 17 Treffen wurden Materialien zusammengestellt und Zusammenfassungen geschrieben. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die Fotos wurden noch nicht einsortiert. Ein
grosser Teil der Materialien muss noch bearbeitet werden. Diese 17 Hefter sollen zu kleinen Büchern werden, die man aufheben, vorzeigen und kopieren kann. Ein grosser Teil muss noch ins
Polnische übersetzt werden.

Wir haben uns dann Gedanken gemacht, wie wir unsere Arbeit im Internet präsentieren wollen. Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass wir eine eigene Homepage anmelden sollten, was uns im
Jahr etwa 100 DM kosten wird. Wir werden einen Teil unserer Hefter internetfähig aufbereiten. Natürlich können wir nicht sämtliches Material und alle Fotos ins Internet bringen. Wir wollen die
Homepage bei den grossen Suchmaschinen anmelden und etliche Verweise aus und von anderen
Schulen etc. einbauen. Wir wollen die Homepage interaktiv betreiben, das heisst, wir wollen ein Gästebuch für Kommentare der Besucher einbauen, einen Zähler der Besucher einrichten und eine Email-Anschrift bereitstellen, die allerdings regelmäßig abgefragt werden muss.

Liebe Berliner und Storkower,    Ostrow Wlkp. den 18.09.00

wir grüßen Euch sehr herzlich und hoffen auf baldiges Treffen in Gdansk/Danzig.
Wie Ihr sicher wisst, findet unsere Begegnung in der Internationalen Begegnungsstätte Danzig statt. Das Haus, in dem wir 6 Tage verbringen werden, liegt direkt im Stadtzentrum in einer ruhigen Straße, 5 Minuten vom Herzen der Stadt vom langem Markt. Im Haus haben wir Vollverpflegung mit Ausnahme des Mittags am 26.10.2000, was aber auch im Gesamtpreis enthalten ist.

Die Übernachtung erfolgt in Drei- oder Vierbettzimmern. Ihr braucht keine Schlafsäcke oder Bettzeug mitbringen.

Für die Buchung der Führungen in Danzig und in Marienburg machen wir folgenden Vorschlag: da die Führungen lange dauern werden und sehr viel Inhalt haben, wollen wir immer 3 Personen buchen, die uns führen. Wenn die Gruppen zu groß sind, geht sehr viel von dem Gesagten unter. Wir schlagen auch vor, dass
es immer eine Führung auf Polnisch gibt, damit das Ganze durch das Übersetzen nicht noch länger wird. Die Führung durch die Danziger Altstadt wird etwa 4 Stunden dauern. So viel ich weiß, dauert die Führung durch die Marienburg/Malbork etwa 3,5 Stunden.

Da wir in einigen kleinen Gruppen arbeiten werden, überlegt Euch in welcher Gruppe Ihr am liebsten arbeiten wollt.

Das Oberthema dieses Schuljahres lautet: "Deutsche Spuren in Polen - polnische Spuren in Deutschland".

Es gibt folgende Arbeitsgruppen:

1) Erstellen einer Chronik für das Internet
    Hier wäre es sinnvoll Fotos, Teilnehmerlisten der Schüler und Zeitungsartikel       über vergangene Projekte mitzunehmen

2) Eine Kartierung der Siedlungsbewegung von Polen und Deutschen
    Schlagt in Euren Geschichtsbüchern nach, fragt Euere Geschichtslehrer, macht
    Fotokopien der Seiten aus Eueren Büchern, die über diese Thematik berichten

3) Deutsche und polnische Persönlichkeiten,
    die in Gdansk und in der Umgebung gewirkt und gelebt haben.
    Sucht Informationen, Bilder, Zeitungsartikel z.B. über folgende Personen:
    Günther Grass, Lech Walesa und andere.

4) Erstellen eines Dokumentarfilmes über historische Stätten und Menschen
    in  Gdansk und Umgebung.

Lest obligatorisch kurz die Geschichte dieser Stadt, die über 1000 Jahre alt ist.   Gdansk gehörte auch zu Preußen (nach der Teilung Polens 1793) bzw. dem  Deutschen Reich. 1920 wurde vom Versailler Vertrag zu einer Freistadt. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieg lebten hier Polen und Deutsche zusammen. Vergesst nicht, dass hier mit den Schüssen auf der Westerplatte der 2. Weltkrieg begann.1945 fiel Danzig an den polnischen Staat. Im Sommer1980 erzwangen streikende Arbeiter auf der Lenin-Werft unter Leitung von Lech Walesa die Gründung der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnosc. Damit wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der mit dem Sturz kommunistischer Herrschaft in Polen und in ganz Mittel- und Osteuropa endete.

5) Die Geschichte von Gdansk dargestellt in Bildern(Collage) und Musik
    Lest bitte auch die Geschichte von Danzig, sucht Bilder, Zeitungsartikel
    über die Stadt und bekannte Persönlichkeiten.

 
Wir schicken Euch das Programm der Begegnung.

Wenn Euch was anderes einfällt oder nicht gefällt schreibt uns bitte. Wir sind offen für Euere Ideen und Vorschläge.

Hier die Adresse des Hauses in Danzig:
Dom Pojednania i Spotkan
im.Maksymiliana M.Kolbego
ul. Sw.Trojcy 4
80-822 Gdansk-Polen
Tel./Fax: 0048/583015721

Wir holen Euch vom Danziger Bahnhof ab.

Mit freundlichen Grüßen ANNA

 

Die polnische Gruppe 

Inhaltlicher und zeitlicher Ablauf der Schulpartnerschaftsbegegnung

    Berlin - Ostrow - Storkow 22.10.-28.10.2000 Gdansk/Danzig Polen

    Sonntag 22. Oktober
    Anreise der Teilnehmer in der Begegnungsstätte
    18:00 Uhr Abendbrot
    20:00 Uhr Kennenlernen/Kennenlernspiele
                     1. Versammlung

    Montag 23. Oktober
      8:00 Uhr Frühstück
      9:00 Uhr Polnischunterricht
      9:45 Uhr Besichtigung der Danziger Altstadt
    15:00 Uhr Mittagessen
    16:30 Uhr Arbeit in den Gruppen
    19:00 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Zeit zur freien Verfügung

    Dienstag, der 24.Oktober
      8:00 Uhr Frühstück
      9:00 Uhr Polnischunterricht
      9:45 Uhr Arbeit in den Gruppen
    13:00 Uhr Mittagessen
    14:00 Uhr Stadtralley in kleinen Gruppen
    18:00 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Auswertung der Stadtrellay mit den Mitarbeitern des Hauses
    20:30 Uhr Zeit zur freien Verfügung

    Mittwoch, der 25.Oktober
      8:00 Uhr Frühstück
      9:30 Uhr Besichtigung der Danziger Werft
                      Begegnung mit der Geschichte und Gegenwart der Stadt
    13:00 Uhr Mittagessen
    14:30 Uhr Arbeit in den Gruppen
    17:30 Uhr 2. Versammlung
    18:00 Uhr Abendessen
    20:00 Uhr Kinobesuch

    Donnerstag, der 26.Oktober
      7:30 Uhr Frühstück
      8:30 Uhr Abfahrt nach Malbork/Marienburg
                      Besichtigung der monumentalen mittelalterlichen Residenz der Ritter
                      des Deutschen Ordens
    18:00 Uhr Abendessen in der Begegnungsstätte
    20:30 Uhr Zeit zur freien Verfügung

    Freitag, der 27.Oktober
      8:00 Uhr Frühstück
      9:00 Uhr Polnischunterricht
      9:45 Uhr Arbeit in den Gruppen
                     (Vorbereitung der Präsentation der Zwischenergebnisse)
    13:00 Uhr Mittagessen
    14:00 Uhr Besichtigung von Westerplatte (hier begann der 2. Weltkrieg)
    18:00 Uhr Abendessen
    19:30 Uhr 3.  Versammlung
                      Präsentation der Zwischenergebnisse der Gruppen
                      Auswertung der Begegnung in Gdansk
                      Gemeinsamer Abschiedsabend

    Sonnabend, der 28.Oktober
    8:00 Uhr Frühstück
                   Abschiedsfotos der Teilnehmer der Begegnung
                   Abfahrt der Teilnehmer

Die Berliner Gruppe 

Bericht vom Stapellauf

Wir haben uns viele Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir waren in einer Schiffswerft. Der Rundgang
war sehr interessant, da wir nicht nur Text vorgeleiert bekamen, sondern konnten uns auch alles anschauen.
Das absolute Highlight war, als der Touristenführer uns zum Stapellauf einlud. Natürlich nahmen wir die
Einladung an. Am vorletzten Tag fuhren wir mit der Tram zum Hafen. Es war sehr voll. Wir waren nicht
die einzigste Gruppe von Jugendlichen. Die neuen Eigentümer des Schiffes bedankten sich bei den
Herstellern des Schiffes. Dann ging es los. Eine Frau warf eine Flasche Sekt an das Schiff und es wurde
zu Wasser gelassen. Alle rannten bis zum Ende des Ufers. Es war unglaublich, dass so ein Riesenschiff
von Menschenhand gefertigt wurde. Das Schiff wird im deutschen Schiffsverkehr eingesetzt.

Die Storkower Gruppe