3.Lebensbedingungen im Vergleich: Vergleich von Lebensbedingungen mehrerer Familien, Feste undTraditionen im Vergleich Ergebnisse Spreewald Sechs Schülerinnen und zwei Lehrerinnen haben sich mit dem Thema "Lebensbedingungen im Vergleich" auseinandergesetzt. Dazu erstellten wir einen Fragebogen mit 11
Fragen. 21 Deutsche zwischen 16 und 60 Jahren antworteten.Bis auf einen Lehrer übten die Erwachsenen alle ausgebildete Berufe aus (Verkäufer, Handwerkmeister, LKW-Fahrer, Auszubildende und Schüler). 6 Befragte
sind von der Herkunft her keine Spreewälder. 15 kamen aus dem Spreewald. 2.
Auf die Frage, wo und wie sie ihre Kindheit verbracht haben, antworteten 6, dass sie in
anderen Orten Deutschlands oder in ehemaligen deutschen Gebieten ihre Kindheit verbracht haben.15 verbrachten ihre Kindheit im Spreewald. Die meisten verbrachten ihre Kindheit auf dem Lande. Sie war sehr schön. Zwei
waren Vertriebene und hatten eine ärmliche Kindheit. 3. Auf die Frage " Wie sieht Ihr normaler Tagesablauf aus?
" antworteten sie wie folgt: Die Schüler besuchen die Schule von 7-15 Uhr. Am Nachmittag machen sie Hausaufgaben und lernen für die Schule. Am Wochenende gehen sie zur Disko. 2 Mädchen müssen mit dem Bus zu Schule fahren. Die Erwachsenen sagten, dass sie zeitig aufstehen müssen und die Kinder in die Schule bringen müssen. Manche müssen bis 19 Uhr arbeiten. In ihrer Freizeit lieben sie Sport, beschäftigen sich mit ihrer Familie, Freunden und machen Gartenarbeit als Entspannung.
4. Auf die Frage - Wie ist ihr Beruf?- wurde folgendes geantwortet: Viele erlernten einen anderen Beruf, als den sie heute ausüben.
Einer war Lehrer, einer LKW-Fahrer, einer Meister. Die Schüler waren in der 10. Klasse und suchten eine Ausbildung. Einer befand sich in der Ausbildung zum Metallbauer. 5. Welche Rolle spielt Religion in Ihrem Leben? Von den Befragten sagten sechs, dass sie evangelisch sind. Neun
sagten, dass sie nicht kirchlich sind. Fünf gehen nur selten in die Kirche, nur zu Weihnachten und Ostern. Einer war katholisch. Ein Mann sagte, dass er eine kritische Haltung gegenüber der Kirche hat. 6. Welche Feste werden gefeiert, mit welchen Traditionen? Ostern:
Alle suchen Eier, manche bemalen sie auch und nur die ältere Generation wachst noch die Eier. Es gibt zu diesem Anlass auch das Spreewald Festival und ein großes Feuer. Nur ganz wenige suchen keine Ostereier mehr.
Schultüte:
Diese Tradition war für alle eine schöne, lustige und aufregende Erinnerung, außer für eine Frau, die keine Freunde in der Schule hatte. Sie bekamen alle eine Schultüte mit Süßigkeiten gefüllt, die älteren Leute hatten noch eine Schultüte aus Zucker oder sie wurde selbstgebastelt.
Verabschiedung Winter:
Dieses Fest wird bei den wenigsten gefeiert. Und wenn doch, dann wird auch meistens der Sommeranfang ("Sonnenwende") gefeiert, der mit einer großen Feier mit Feuer und backen verbunden wird. Einige bezeichnen dieses Fest auch als Vogelhochzeit, Osterfeuer (ganze Dorf ist beisammen) oder Fastnacht, bei der 3 Gruppen (Bauern, Wiese und Jugend) zampern gehen. Das heißt, sie gehen Speck, Eier und Schinken sammeln, verarbeiten dies und es gibt dann ein Festtanz (nur für die Männer) mit Spintekränzchen.
Namenstag/Geburtstag: Der Geburtstag wird von allen gefeiert, meist mit der Familie (Kaffee trinken) oder mit Freunden. Es gibt Geschenke und manchmal eine Party. Der Namenstag wird hier von niemand gefeiert.
Besondere Feste in der Region: Es gibt das Spreewaldfest, bei dem verschiedene Handwerkerberufe vorgestellt werden. Außerdem wurde das Schützenfest, das Fest der Sorben und das Maibaumfest zum 1. Mai genannt.
7. Was ist typisches Essen für den Spreewald? Ganz klar aus dem Spreewald kommt das
Gericht "Quark mit Pellkartoffeln und Leinöl". 15 Leute teilten uns dies mit! Manche meinten noch, dass die Spreewaldgurken bekannt wären. Außerdem gab es noch einige Stimmen für Schnaps, Grützwurst, Fisch,
Sauerkraut und Meerrettich. 8. Wie ist Ihr Verhältnis zur Natur? Fast alle meinten
auf Anhieb "gut", denn sie können in der Natur mit dem Fahrrad fahren, spazieren gehe und relaxen. Manche kaufen viel Ökoprodukte und wollen die Natur schützen. Tiere, Blumen und ein eigener Garten zählen auch
zur Natur. Nur wenige fühlten sich nicht der Natur verbunden. 9. Auf die Frage "
Ist das Leben schwer hier? " erhielten wir stets unterschiedliche Antworten: Positive
und negative Antworten hielten sich die Waage. Bei den schweren Lebensbedingungen wurde vor allem die Schwierigkeit, eine Arbeit zu finden oder einen Ausbildungsplatz zu finde hervorgehoben. Damit verbunden ist
natürlich Geldknappheit. Eine Person sieht das Problem relativ: In Polen sei das Leben schwerer! Leben Sie gerne hier? Bis auf zwei Ausnahmen betonten alle Personen, dass sie gerne hier leben. Grund: Die Natur.
10. Mögen Sie den Tourismus, wie ist Ihre Meinung? Die meisten Personen bezeichnen den Tourismus als positiv, viele leben davon. Der Personen meinen, dass
Tourismus in Maßen gut sei. Auch das Kennen lernen anderer Menschen und ein vergrößertes kulturelles Angebot werden erwähnt.
11. Was fällt Ihnen spontan zu dem Begriff „Polen“ ein? Einige Vorurteile werden genannt: Polen sei billig, man stehle, die Straßen seien schlecht und
arm. Einige Leute fahren zum Einkaufen nach Polen (Käse, Lachs, Schinken, Hochzeitskleid, Zigaretten); das Essen sei gut. Antworten positiver Art: „Nachbarland“, Polen = „Spielball der Großmächte“, daher
empfinde man Mitleid; „Meiße-Grenze“, „Ausländer“, „Vertriebene“. Antworten geographischer Natur: „Masuren“, „großes Land“, „Osten“.
Weitere Antworten: „Umweltverschmutzung durch Abgase“, „cool“, „Partnerschule“. |